Chronik

12./13. Jhd. Fränkische Siedler dringen ins Vogtland ein und lassen sich auch längst der Trieb und Treba nieder. Sie roden die waldreichen Tallagen und legen Waldhufendörfer an.
1415 Schreyersgrune wird erstmals in einer Urkunde des Hans von Mylau genannt.
nach 1820 wird immer stärker Granit abgebaut, beginnend im OT Kuxenberg, später dann auch am unteren Fronberg. Um 1850 entwickelt sich der Steinmetzberuf vom Neben- zum Hauptgewerbe. Zur Jahrhundertwende sind hier ca. 200 Steinmetzen und Hilfskräfte tätig.
zw. 1890 u. 1910 erfährt der Ort einen bedeutenden Aufschwung durch die Stickereiindustrie
1907 Einweihung der Schreiersgrüner Schule, die bis heute besteht
1929 Einweihung der Turnhalle
1936/39 Arbeitsdienstlager am unteren Fronberg, er wird bei Kriegsbeginn nach Polen verlegt.
1940/42 Das Gelände an der Schreiersgrüner Schanze wird von Segelfliegern genutzt.
1945 Am 17. April besetzen amerik.Truppen Treuen. Am 1. Juli marschieren Einheiten ein.
nach 1950 erlebt die Stickerei einen erneuten Aufschwung, vor allem durch Export.
1968 Größter Gewinn des Schreiersgrüner Tischtennis: Die Schreiergrüner Mädchen gewinnen den DDR-FDJ Pokal der weiblichen Jugend ungeschlagen.
ab 1972 stellt der VEB Damenmode (heute Seidel Moden) T-Shirts, und Blusen für die Olympiamannschaft der Damen her.
1972 kommt Schreiersgrün zum Gemeindeverband Treuener Land, bleibt aber vorerst noch selbstständig. 1994 jedoch wird es vollständig nach Treuen eingemeindet.
1974 wird das Hartsteinwerk eingeweiht. Der industriemäßige Abbau von Granit versorgt Auerbach und Umgebung mit großen Mengen an Bausand und Fertigbeton.
1991 Niedergang der Stickereinindustrie, vor allem durch den Wegfall der östlichen Märkte.
1995/96 Eigenheimbau “am Fronberg” wird begonnen
Heute beträgt die Fläche 4,59 km² und man kann 948 Einwohner zählen

 
(Stand vom 05.05.03)